Wie soll ich wissen was ich kann, bevor ich sehe was ich tue

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Lernen ist nicht die Reaktion auf Lehren. Aber Lernen will gelernt sein. Gerade in Zeiten eskalierender Wandlungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft kommt der Lernkompetenz eine zentrale Bedeutung zu. Ihre Förderung fusst auf einer Grundhaltung, die – etwas holzschnittartig ausgedrückt – nicht von einem Prinzip des Belehrens ausgeht, sondern von einem des Lernens - generierenden Lernens. Und das Ziel heisst: Selbstgestaltungskompetenz.

Generieren heisst soviel wie erzeugen, etwas erschaffen. Erzeugt werden soll Wissen. Natürlich. Aber auch Können. Und Wollen. Oder neudeutsch: Knowledge, Skills, Attitude.

- Knowledge steht für Wissen oder Fachkompetenz. Für ein lebendiges und anwendungsbezogenes Wissen, ein Wissen, das handlungsfähig macht. Und ein Wissen, das Antwort gibt auf die Frage: Was hat das mit mir zu tun?

- Skills ist ein Sammelbegriff für Lernkompetenz, für die Faktoren des Könnens, des Geschicks, der Fertigkeiten. Es geht um das „Gewusst-wie“, um die Fähigkeiten und Strategien zum Problemlösen und zum kontinuierlichen Weiterlernen.

- Unter attitude ist Selbstkompetenz zu verstehen, all das, was sich an Haltungen und Einstellungen manifestiert: ein bisschen mehr zu tun als nur das Nötigste beispielsweise. Das zeigt sich auch in den Beziehungen zu sich, zu anderen Menschen und zu den Dingen. Sich nützlich machen ist eine Form davon.